Winterbergsteigen und Mixedklettern


Winterbergsteigen ist eigentlich eine alte Art des Bergsteigens die vor allem in den Nordalpen häufig betrieben wurde, zum einen sind hier die Berge nicht so hoch und die Temperaturen im Winter nicht so grimmig wie auf den 4000ern, zum anderen war es ein tolle Trainingsmöglichkeit für die man nicht so weit fahren musste. Mittlerweile neu entdeckt eröffnet sich ein tolles Betätigungsfeld für den modernen Kletterer. Es kommen nun auch hier z.T. Bohrhaken zur Absicherung zum Einsatz, dies und die moderne Ausrüstung lassen immer schwerere Touren zu. Momentan erlebt das Mix- und Graspolsterklettern vom Allgäu bis ins Karwendel eine regelrechte Wiederauferstehung.

Neben den klettertechnischen Schwierigkeiten hat der Winter einiges an Stolpersteinen für den Winterbergsteiger parat. Lawinengefahr, zugeschneite Haken unklare Wegfindung durch den Schnee. Ich kenne u.a. alle klassischen Wege am Rubihorn und die meisten neuen Routen. Bin viel im Ammergau und auch auf dem winterlichen Jubiläumsgrat unterwegs. Ich kann dir diese tolle Bergaktivität die weit über das klassische Eisklettern hinaus geht zeigen. Sicher werden diese Toure unvergesslich bleiben. Die Saisonlänge ist hier ebenfalls länger als beim Eisklettern. Sobald die Graspolster gefroren sind bis in den Frühling hinein kann man in den kleinen Nordwänden des Allgäu, Ammergau und Estergebirge klettern.

Die besten Gebiete sind Rubihorn, Geierkopf, Jochberg und Jubiläumsgrat.

Eine Führung im Winterbergsteigen ist ab 350€ pro Tag und Führer möglich. Ob ein oder zwei Gäste geführt werden können hängt vom konkreten Ziel ab.